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Wie das Telekommunikationsmagazin teltarif gestern berichtete ist Prepaid nicht gleich Prepaid. Dabei unterscheidet teltarif in echtes Prepaid, bei dem die Abrechnung per Vorkasse und die "Quasiprepaid Anbieter" bei denen die Abrechnung zeitverzögert über eine Postpaid Plattform erfolgt. Folglich kann man nur bei den "Echten Prepaid Anbietern" in Echtzeit sein Guthaben prüfen. Problematisch wird dies i.d.R. nur bei Roaminggebühren, resultierend aus Gesprächen im Ausland. In dem Fall ist entscheidend, daß in den AGBs steht "Laufende Verbindungen werden bei vollständigem Verbrauch des Guthabens sofort unterbrochen."anstatt "Einzelne Entgelte können mit zeitlicher Verzögerung abgebucht werden." Damit sollten Sie, wenn Sie mit dem Prepaid Handy auch vom Ausland aus anrufen wollen im Vorfeld entsprechend die AGBs prüfen, damit Sie im nachhinein keine bösen Überraschungen erleben bzw. im Ausland direkt eine Prepaid Karte eines regionalen Anbieters erwerben, was insbesondere in Nicht EULändern deutlich günstiger werden kann. Aus unserer Sicht sind die Automatischen Aufladungen bei Unterschreiten des Guthabens ein viel größeres Risiko, denn damit verliert man die eigentliche Kostenkontrolle. Daher sollte man sich dies im Vorfeld genau überlegen, insbesondere wenn einem die Kostenkontrolle wichtig ist. Mit der manuellen Aufladung behält man so auch bei den "Quasiprepaid Anbietern" den Überblick. Hat man einen Prepaid Tarif als Alternative zum Vertrag, aufgrund von nicht vorhandener Mindestlaufzeit, keinen Grundgebühren und keinem Mindestumsatz gewählt und sein Telefonverhalten im Griff, dann ist das Kriterium "Echtzeit Kostenkontrolle" kein übergeordnetes Kriterium. |